Pflegegradmanagement im ambulanten Pflegedienst
Bei Pflegegrad 1 bleibt der gesamte §-36-Rahmen ungenutzt, bei veralteten Pflegegraden ein Teil davon. Was das in Ihrem Kundenbestand ausmacht, rechnen Sie hier mit Ihren eigenen Zahlen durch. Kostenlos, ohne Anmeldung — Ihre Zahlen bleiben in Ihrem Browser.
Wofür Leitungskräfte den Rechner einsetzen
Der Rechner arbeitet mit zwei Ansatzpunkten. Kunden aus dem Beratungseinsatz: Bei den Pflegegeldkunden nach § 37 Abs. 3 SGB XI besteht bereits eine Verbindung — der Rechner zeigt, welcher §-36-Rahmen entstünde, wenn ein Teil von ihnen Leistungen buchen würde. Aktualität der Pflegegrade. Verschlechtert sich der Zustand, ohne dass eine Höherstufung beantragt wird, bleibt Leistungsrahmen ungenutzt — bei Pflegegrad 1 sogar der gesamte, weil dort kein Anspruch nach § 36 besteht. Ob eine erneute Begutachtung durch den Medizinischen Dienst sinnvoll ist, entscheidet sich am Einzelfall; der Rechner zeigt, wie viel in einer strukturierten Prüfung des Bestands liegt.
Der Nutzen liegt im Vergleich: Sie sehen, was passiert, wenn Sie an einer Stellschraube drehen.
Vor der Jahresplanung. Wo liegt der größere Hebel im eigenen Bestand — bei den Beratungskunden oder bei der Pflegegradaktualität? Und welcher Weg passt zum Team?
Im Gespräch mit der Geschäftsführung. Statt „wir sollten mehr auf Pflegegrade achten" steht eine Zahl im Raum, die nachvollziehbar zustande kommt und deren Annahmen sichtbar sind.
Bei der Frage nach Personal. Jedes Szenario zeigt sofort, wie viele Einsatzstunden es kostet. Damit wird aus einer Umsatzidee eine Kapazitätsentscheidung.
Rechnen Sie zwei Szenarien durch und vergleichen Sie, welches zu Ihrem Dienst passt.
Vom Leistungsrahmen zum Einsatzstundenbedarf
Der ausgewiesene Betrag ist ein Leistungsrahmen nach § 36 SGB XI. Er wird zu Umsatz, wenn ein tatsächlicher Bedarf besteht, der Kunde zustimmt, Leistungen vereinbart und erbracht werden und wenn Ihr Team die Stunden leisten kann.
Deshalb rechnet der Rechner den Bedarf an Einsatzstunden gleich mit und weist ihn zusätzlich in Vollzeitkräften aus. Damit steht neben jedem Ergebnis die Frage, ob es sich überhaupt erbringen lässt.
Prüfen Sie das Ergebnis immer gegen Ihre verfügbaren Einsatzstunden.
Wenn Bedarf und Bestand auseinandergehen
Ein hoher Wert bedeutet nicht, dass bisher etwas falsch gelaufen ist. Pflegegradmanagement wird im Alltag häufig nicht systematisch verfolgt, weil die Verantwortung dafür nicht eindeutig zugeordnet ist: Beratungseinsätze finden statt, Bescheide werden abgelegt – aber niemand prüft regelmäßig, ob sich der Unterstützungsbedarf verändert hat und Handlungsbedarf besteht.
Zeigt Ihr Ergebnis einen deutlichen Abstand zwischen dem rechnerisch möglichen Leistungsrahmen und der heutigen Nutzung, liegt der nächste Schritt vor allem in der Organisation: Wer prüft? Wann wird geprüft? Und woran wird ein möglicher Handlungsbedarf erkannt?
Genau daran arbeiten wir mit ambulanten Pflegediensten – von der strukturierten Kundenübersicht bis zur passenden Verfahrensanweisung.
Sie möchten Ihr Ergebnis einordnen? Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.
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